Neukölln – Was ist los im Kiez

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Nachrichten, Veranstaltungstipps und aktuelle Informationen aus dem Trendbezirk Neukölln

≡ Nachrichten aus dem Kiez

Der Tagesspiegel, 10.08.2017

Rechtsradikale Gruppe soll 170 Straftaten verübt haben

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Eine Linken-Anfrage hat ergeben, dass in Neukölln eine rechtsextreme Clique für mehr als 170 Taten verantwortlich sein könnte. Die Polizei setzte eine Ermittlungsgruppe ein. von Hannes Heine

In Neukölln ist immer noch eine kleine, aber äußerst rege Truppe junger Rechtsextremer aktiv. Davon gehen sowohl Beamte aus Polizei und Justiz als auch Beobachter der Linkspartei aus. Nach einer Anschlagserie auf Räume und Autos mutmaßlicher Flüchtlingshelfer in den vergangenen Monaten wurden jedenfalls keine Verdächtigen festgenommen. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsinnenverwaltung auf eine Anfrage der Linken im Abgeordnetenhaus hervor.

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Der Tagesspiegel, 10.08.2017

Mehr Touristen interessieren sich für Neukölln

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Reinhold Steinle ist Stadtführer und inoffizieller Botschafter Neuköllns. Doch auch große Tourenveranstalter bringen ihre Kunden in den Bezirk. von Madlen Haarbach

Reinhold Steinle steht inmitten der Souvenirs im Info-Center Neukölln und zeigt nach oben: „Das hier war früher der Haupteingang vom Rathaus.“ Zehntausende Glassteine bilden in dem Rundbogen über ihm ein kunstvolles Mosaik. Steinle ist Stadtführer, seit neun Jahren zeigt er Touristen und Berlinern Neukölln. Jeden Mittwoch steigt der 55-Jährige bei Wind und Wetter mit Interessierten auf den Neuköllner Rathausturm.

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Der Tagesspiegel, 25.07.2017

Fotoausstellung in Neukölln
Berlins verlorene Wandgemälde

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Hunderte Häuserfronten wurden in Berlin zu Kunstwerken, viele wurden schon wieder übermalt – in Neukölln wurde diesen nun eine Foto-Ausstellung gewidmet.
von Robert Klages

Berlins Fassaden sind bunt: Mehr als 750 Wandbilder soll es in der Stadt geben. Genau kann man das nicht sagen, denn einige dieser Gemälde, die komplette Gebäudewände einnehmen, verschwinden so schnell wie andernorts neue entstehen. Norbert Martins hat die Entwicklung verfolgt und in seiner Fotosammlung finden sich auch die, die schon nicht mehr da sind. „Man kann gar nicht so schnell fotografieren, wie hier gemalt wird“, sagt er.

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≡ Pressemitteilung vom 11.08.2017

Stolpersteine in Neukölln: Ausstellung in der Helene-Nathan-Bibliothek

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Datum: 14.08.2017 – 07.09.2017
Ort: Helene-Nathan-Bibliothek in den Neukölln Arcaden, Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin, U-7 Rathaus Neukölln

Erinnerungskultur von unten
Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln

Stolpersteine machen täglich im Straßenbild von Neukölln auf die persönlichen Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus aufmerksam. Jeder einzelne Stein symbolisiert die Leerstelle, die entstand, weil ein Mensch von den Nationalsozialisten gewaltsam aus seiner Nachbarschaft gerissen wurde.

Die Ausstellung stellt ausgewählte Neuköllner Bürger*innen vor, für die ein Stolperstein verlegt wurde. Sie zeigt die verschiedenen Akteure und Organisationen, die sich mit großem sozialem Engagement für die Erinnerungsarbeit im Bezirk einsetzen.

Zur Ausstellung ist ein Begleitmagazin erhältlich.
Eintritt frei.

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