Neukölln – Aktuelles aus dem Kiez

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Nachrichten, Veranstaltungstipps und aktuelle Informationen aus dem Trendbezirk Neukölln

≡ Nachrichten aus dem  Kiez

Der Tagesspiegel, 21.01.2018

Ein Spezialteam für den Kinderschutz

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Die siebenköpfige Neuköllner „Feuerwehr des Kindeswohls“ greift ein, wenn der Verdacht besteht, dass sich Minderjährige in Gefahr befinden. Von Frank Bachner

Die Badewanne war längst voll, aber das Wasser lief immer noch. Es sammelte sich auf dem Boden, ein Nachbar bemerkt Wasserflecken an der Decke, auf sein Klingeln reagierte niemand, und irgendwann drehte ein Polizist den Wasserhahn ab. Dann sah er das Kleinkind, Sekunden später wählte er die Nummer 90239-55555, die Nummer bei Verdacht auf Kindeswohl-Gefährdung. „Kommt bitte sofort“, sagt er, „hier ist ein unversorgtes Kleinkind.“ Die Mutter, mit schwerer psychischer Störung, war bereits auf dem Weg in eine Klinik. Sie war nicht in der Lage, den Hahn zuzudrehen.

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Der Tagesspiegel, 16.01.2018

Debatte um Eingriffsrecht in Berlin

Bezirke gehen auf Distanz zu Michael Müller

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Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller forderte kürzlich ein Eingriffsrecht des Senats beim Wohnungsbau. Seine Kollegen aus den Bezirksämtern sehen den Vorstoß kritisch.Von Alexander Fröhlich, Ingo Salmen, Madlen Haarbach
und Robert Klages

Die Forderung von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach einem Eingriffsrecht des Senats hat in den Bezirken breiten Widerspruch ausgelöst. Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Linke) warf Müller „schlechten politischen Stil“ vor: „Das wiederholte Bezirke-Bashing von Herrn Müller nervt“, sagte Grunst. Die Bezirke wüssten, was für eine funktionierende Stadt zu tun sei. „Dass zentrale Anliegen nicht in der notwendigen Geschwindigkeit bearbeitet werden, ist vor allem ein Problem der mangelnden gesamtstädtischen Steuerung und der Ressourcen“, sagte Grunst. Er wünsche sich keine „rüden Ansagen“.

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Der Tagesspiegel, 07.01.2018

Neukölln kämpft gegen Drogen, Kriminalität und Müll

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Bürgermeisterin Franziska Giffey bringt den Bezirk voran, vor allem beim Schulbau. Doch auch im neuen Jahr muss sich Neukölln altbekannten Problemen stellen. Von Madlen Haarbach

Was war: Drogen, Müll und Mieten

Die rot-grüne Zählgemeinschaft in der Neuköllner BVV hat die bisherige rot-schwarze abgelöst. Auf Stadtratsebene änderte sich jedoch wenig – neue Gesichter waren lediglich der Stadtrat für Stadtentwicklung, Jochen Biedermann (Grüne), und der zu diesem Zeitpunkt noch die AfD vertretende Umweltstadtrat Bernward Eberenz. Letzterer trat im Sommer aus der AfD aus und fällt politisch kaum auf. Biedermann hingegen konnte die Einrichtung von zwei neuen Milieuschutzgebieten verkünden und wandte im Sommer erstmals das städtische Vorkaufsrecht an, um Mieter vor der Verdrängung aus ihren Wohn- und Gewerberäumen zu bewahren. Auch einige neue Wohnungsbauprojekte wurden geplant, etwa ein Projekt auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes.

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Der Tagesspiegel, 04.01.2018

Pyro-Angriff in Berlin-Neukölln
Kiezinstanz Musik-Bading durch Feuer zerstört

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Seit April 1919 war Musik-Bading in Berlin-Neukölln eine Institution. Nun brannte das Geschäft in der Silvesternacht aus. Eine Wiedereröffnung wird es wohl nicht geben. Von Madlen Haarbach
In der Silvesternacht ist das Neuköllner Traditionsgeschäft Musik-Bading komplett ausgebrannt. Aus einer Gruppe von 50 Personen heraus sollen zwei Angreifer die Ladentür eingeschlagen und Pyrotechnik hineingeworfen haben, die den Brand auslöste.

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Der Tagesspiegel, 03.01.2018

Rückblick: Das war 2017 in Neukölln

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2017 war, wie auch die Jahre davor, ein ereignisreiches Jahr für Neukölln. Gleich zu Jahresbeginn durchzog den Bezirk (erneut) eine Welle rechtsextremistischer Gewalt, der unter anderem die Autos von Bezirkspolitiker*innen und engagierten Bürger*innen zum Opfer fielen.

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≡ Pressemitteilung vom 19.12.2017

Kurz vor den Weihnachtsferien wird durch das Schulamt Neukölln die druckfrische Neuauflage des Nachschlagewerkes „Neukölln macht Oberschule an alle Grundschulen des Bezirks ausgeliefert. Die 64-seitige Broschüre gibt einen Überblick über alle weiterführenden Neuköllner Schulen und informiert über das Anmelde- und Aufnahmeverfahren.

Der Zeitraum für die Anmeldung an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen beginnt am 13. Februar und endet am 21. Februar 2018. Die Eltern melden ihr Kind ausschließlich bei der von ihnen gewünschten Schule (Erstwunsch) an.

Die Sechstklässler müssen sich in den nächsten Wochen zusammen mit ihren Eltern darüber klar werden, auf welche Oberschule sie im kommenden Schuljahr gehen möchten. Die in der Broschüre vorgestellten 34 Schulporträts umfassen sämtliche weiterführende öffentliche und private Schulen im Bezirk Neukölln.

Dies sind im Einzelnen: 12 Integrierte Sekundarschulen, darunter 4 Gemeinschaftsschulen, 6 Gymnasien, 8 Schulen mit sonderpädagogischem Schwerpunkt, 5 Privatschulen und 3 Oberstufenzentren.
Ob sport- oder musikbetont, mit Europaschulzweig, Hochbegabtenförderung oder umfassenden Angeboten des dualen Lernens und der Berufsorientierung, die Neuköllner weiterführende Schullandschaft ist breit aufgestellt. Die meisten Schulen bieten ab Mitte Januar 2018 einen „Tag der Offenen Tür an, den die künftigen Oberschüler*innen zusammen mit ihren Eltern nutzen sollten. Die Termine sind in der Broschüre enthalten.

Die Broschüre ist ab Montag, 18. Dezember 2017 im HAUS der BILDUNG, Boddinstraße 34, erhältlich und steht als Download auf der Website des BA Neukölln bereit:

http://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/aemter/schul-und-portamt/schulamt/artikel.290196.php

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