Neukölln – Aktuelles aus dem Kiez

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Nachrichten, Veranstaltungstipps und aktuelle Informationen aus dem Trendbezirk Neukölln

≡ Nachrichten aus dem  Kiez

Hannoversche Allgemeine,17.07.20187

Franziska Giffey, eine Hoffnung aus Neukölln

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Die SPD hat mit Franziska Giffey die jüngste Bundesministerin im Kabinett. Die 40-Jährige aus Brandenburg agiert seit ihrem Amtsantritt Mitte März souverän und in der Außenwirkung erfolgreich. Ihr Vorbild ist eine ostdeutsche SPD-Ikone.

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Der Tagesspiegel, 01.07.20198

Kiezspaziergang in Neukölln mit Daniel Donskoy
Ayran zum Frühstück

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Aus dem Fernsehen kennt man ihn als Hochstapler „Sankt Maik“, sonst mag es Schauspieler Daniel Donskoy eher bodenständig. Ein Döner-Date in Neukölln.
Von JANA WEISS
Mit seiner Rolle des kleinkriminellen Pseudo-Priesters in „Sankt Maik“ hat Donskoy sein zuvorkommendes, einnehmendes Wesen gemein.
Auf dem Dönerspieß bei Imren dreht sich bereits am Samstagvormittag das Lammfleisch. Noch ist es rosa und roh, zu früh für Kebab. Trotzdem: Hier, in der Karl-Marx-Straße, gibt es den besten in ganz Neukölln, findet Daniel Donskoy. Er steht gut gelaunt auf dem sonnigen Gehweg vor dem Dönerimbiss. Übersehen kann man ihn nicht: 1,90 Meter groß, hellgrünes Shirt, rote Haare, Sonnenbrille.

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Berliner Zeitung, 14.06.2018

Türkei Drahtzieher des Militärputschversuchs versteckte sich in Neukölln

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Ein renoviertes Gründerzeithaus im Norden von Berlin-Neukölln: Dort soll der meistgesuchte Mann der Türkei in einer Hinterhofwohnung untergetaucht gewesen sein. Der 51-jährige Adil Ö., den türkische Staatsanwälte als mutmaßlichen Drahtzieher des gescheiterten Putschversuchs vom 15. Juli 2016 verdächtigen, soll von einem Netzwerk der islamischen Gülen-Sekte in Berlin versteckt worden sein.

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Der Tagesspiegel, 21.05.2018

Das besetzte Haus in Neukölln bleibt nach der Räumung leer

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Die linksextremistische Szene besetzt am Pfingstsonntag in Neukölln ein Haus in der Bornsdorfer Straße. Die Polizei stellt Strafanzeigen gegen 56 Aktivisten. Von JÖRN HASSELMANN und HELENA PIONTEK
Der Eingang der Bornsdorfer Straße 37b in Neukölln ist mit Holzplatten verschlossen.

Am Morgen danach zeugen nur noch ein paar Luftballons, Glasscherben und Müll von den Geschehnissen des Vortags: Am Pfingstsonntag hatten Aktivisten das leerstehende Haus in der Bornsdorfer Straße 37b besetzt. Nach längeren Verhandlungen zwischen Eigentümer und Besetzern, räumte die Polizei das Gebäude gegen 22.40 Uhr. Seit 1 Uhr Nachts, ist das Haus nun wieder leer, am morgen danach vergewissern sich Polizisten, ob auch über Nacht keine weiteren Personen in das geräumte Gebäude eingedrungen sind.

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≡ Pressemitteilung, 09.07.2018

Kitakrise in Berlin – Senat geht ohne Lösung in die Ferien

Der Senat geht in die Sommerpause. Die Kitakrise geht weiter. Weder auf dem Kita-Gipfel noch im Koalitionsausschuss konnten Lösungen präsentiert werden. Neuköllns Jugendstadtrat Falko Liecke fordert einen Befreiungsschlag statt chronischer Kitakrise.
Liecke: „Der Senat plant offenbar, die Kitakrise auszusitzen. Mehr als Prüfaufträge gibt es nicht. Um unseren Berliner Familien nicht einer jahrelangen Unsicherheit auszusetzen, brauchen wir einen Befreiungsschlag.“

Die Vorschläge aus Neukölln im Einzelnen:

1. Bezahlung
Die Vergütung von Erzieherinnen und Erziehern muss sofort spür-bar angehoben werden. Berlin muss dafür kurzfristig Absprachen in der Tarifgemeinschaft der Länder treffen, um mindestens das Brandenburger Niveau zu erreichen. Es reicht nicht, auf die nächsten Tarifverhandlungen im Frühjahr 2019 – mit ungewissem Ausgang – zu warten.

2. Brennpunktzulage
Zusätzlich müssen Fachkräfte in Stadtteilen mit besonders schlechten sozialen Lagen eine Zulage von mindestens 300 Euro erhalten. Diese Zulage ist zur Fachkräftegewinnung in diesen Gebieten zwingend erforderlich.

3. Betreuungsschlüssel
Die Verringerung des Betreuungsschlüssels ist grundsätzlich rich-tig und wünschenswert. Sie kommt aber zu Unzeit und befeuert die aktuelle Kitakrise noch mehr. Daher muss die weitere Anpas-sung des Betreuungsschlüssels ausgesetzt und für einen Übergangszeitraum von drei Jahren zum Betreuungsschlüssel von
2016 zurückgekehrt werden. Allein diese Maßnahme kann tausende Kitaplätze schaffen.

4. Verwaltungskräfte
Kitaleitungen sind qualifiziertes Fachpersonal, das derzeit zu stark mit Verwaltungsaufgaben belastet ist. Durch die Einführung von Verwaltungskräften in Kitas können Ressourcen für die pädagogische Arbeit frei gemacht werden, besonders für die Ausbildung und Einarbeitung von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern.

5. Ausbildungsvergütung
Die Ausbildung zum Erzieherberuf soll anderen Berufsausbildun-gen gleich gestellt werden, indem eine Ausbildungsvergütung gezahlt wird.

6. Unbürokratische Übernahme privater Betreuungskosten
Zur Übernahme der Betreuungskosten muss die Vorlage des Kitagutscheins beim zuständigen Bezirksamt ausreichend sein. Die Dauer des Bezugs muss dann allerdings enden, wenn ein Kitaplatz durch das zuständige bezirkliche Jugendamt nachgewiesen werden kann.

„Insbesondere die Anpassung des Betreuungsschlüssels ist ein schmerzhafter Schritt. Er ist aber unbedingt erforderlich, um allen Familien in Berlin einen Kitaplatz zur Verfügung zu stellen. Der Betreuungsschlüssel soll ab dem Moment wieder sinken, wenn ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen. Das muss aber endlich mit Augenmaß und nicht ideologisch motiviert passieren“ fordert Falko Liecke.

Der Betreuungsschlüssel in Berliner Kitas war erst ab 2017 schrittweise abgesenkt worden und hat den Kitaplatzmangel noch verschärft.

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