Neukölln – Aktuelles aus dem Kiez

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Nachrichten, Veranstaltungstipps und aktuelle Informationen aus dem Trendbezirk Neukölln

≡ Nachrichten aus dem  Kiez

Der Tagesspiegel, 03.11.2017

Kritiker regen sich über Halbmond auf Kletterturm auf

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Islamfeinde machen Stimmung gegen das neue Spielgelände an der Walterstraße. Für Neuköllns Bürgermeisterin ist der Streit „absurd“.
Von Michael Graupner

Fast jedes Kind hat schon mal von „Ali Baba und den vierzig Räubern“ gehört. Nun wurde ein Neuköllner Spielplatz nach der Abenteuergeschichte gestaltet. In der Walterstraße 22 steht ein Holzturm im Sandkasten, oben drauf ein Halbmond. Ein Kamel kreuzt den Weg, Ali Baba ist auf der Suche nach der Schatztruhe.

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Der Tagesspiegel, 03.11.2017

Gespräch mit der Künstlerin Haegue Yang Geistertanz im Kesselhaus

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Die in Berlin lebende Künstlerin Haegue Yang aus Südkorea belebt die alte Industriegeschichte im Kindl. Ein Gespräch über Jalousien, Licht und das Jetset-Leben. Von Birgit Rieger

Sagenhafte 20 Meter ist das Kesselhaus in Berlin-Neukölln hoch, fast quadratisch im Grundriss, mit viel Patina an den Wänden. Wo früher Bier gebraut wurde, entsteht jetzt Kunst. Jedes Jahr ist ein Künstler eingeladen, den schwierigen Raum zu bespielen. 2015 ließ der Schweizer Künstler Roman Signer ein gelbes Propellerflugzeug von der Decke hängen und nahm damit die alte Industriearchitektur für die Kunst ein. Ein Jahr später raubte David Claerbout dem Raum jede Zeitlichkeit, indem er in einer Videoinstallation den 1000-jährigen Zerfall des Olympiastadions simulierte. In diesem Jahr lud Kurator Andreas Fiedler die in Seoul aufgewachsene und in Berlin lebende Installationskünstlerin Haegue Yang ein. Ihre Skulpturen aus Jalousien, Kleiderständern und Ventilatoren bleiben im Gegensatz zu den Werken der Vorgänger oft abstrakt. Yangs Kunst war bei der Venedig Biennale und in zahlreichen Museen ausgestellt, zuletzt in Seoul, in Mexiko und im Centre Pompidou in Paris.

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FOCUS ONLINE, 18.10.2017

SPD-Frau greift hart gegen Clans durch – Kripo-Experten geht das nicht weit genug

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Menschenhandel, Prostitution, Drogenhandel, Raub und Totschlag: Bereits seit Jahren halten arabische Großfamilien die Berliner Polizei in Atem. Zehn dieser Familien mit etwa 1000 Mitgliedern leben derzeit in der Bundeshauptstadt. Rund 200 Männer von ihnen werden immer wieder kriminell. Besonders betroffen: der Berliner Stadtteil Neukölln.

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Der Tagesspiegel, 02.10.2017

Ein Kiezspaziergang mit dem Botschafter des Vatikans

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Erzbischof Nikola Eterovic ist der Botschafter des Vatikans in Berlin. Er lebt in Neukölln und geht auch gern in der Nachbarschaft spazieren. Angst spürt er in der Stadt nicht. von Elisabeth Binder

An der zweiten Station des Spaziergangs steht die Skulptur eines Heiligen. Dieser Heilige war einst Mentor des Apostolischen Nuntius Erzbischof Nikola Eterovic. Direkt neben der größten katholischen Kirche Berlins, der St. Johannes Basilika in Neukölln, erinnert die Büste des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. an dessen Besuch in Berlin 1996. Der Nuntius liest laut die in den Gedenkstein gravierten Worte vor, die der Papst damals, spontan, wie er sagt, zu Helmut Kohl gesagt hat: „Herr Bundeskanzler,/ Das ist ein großer Augenblick/In meinem Leben./Ich stehe mit Ihnen/Am Brandenburger Tor,/Und das Tor ist offen./Die Mauer ist gefallen,/Berlin und Deutschland/Sind nicht mehr geteilt./ Und Polen ist frei.“

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≡ Pressemitteilung vom 07.11.2017

„Der Kommunismus in seinem Zeitalter“

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Eine Ausstellung von Gerd Koenen herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum

Datum: 07.11.2017, 17:00 Uhr
Ausstellungszeitraum: 08.11.2017 – 30.12.2017
Ort: Helene-Nathan-Bibliothek in den Neukölln Arcaden Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin, U-7 Rathaus Neukölln

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass wird die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen beschreiben. Diese waren im 20. Jahrhundert dazu angetreten, nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen grundlegend zu verändern. Ihr totalitärer Anspruch mobilisierte rund um den Globus Millionen und entwickelte sich zum Albtraum von Abermillionen, die Opfer kommunistischer Gewaltregime wurden.

Die Ausstellung wird vom 08. November 2017 bis zum 30. Dezember 2017 in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Neukölln und im Rahmen der VHS-Reihe „Kommunismus in Neukölln“ in der Helene-Nathan-Bibliothek präsentiert.

Am 7. November 2017 um 17:00 Uhr wird die Ausstellung durch den Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer und Katharina Hochmuth (Projektkoordinatorin Stiftung Aufarbeitung) eröffnet.

Der Eintritt ist frei

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