Neukölln – Was ist los im Kiez

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Nachrichten, Veranstaltungstips und aktuelle Informationen aus dem Trendbezirk Neukölln
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≡ Nachrichten aus dem Kiez

Berliner Morgenpost, 23,09.2016

Ein Neuköllner Verein kämpft gegen Luxussanierung

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Ein Investor kauft ein Gebäude in Neukölln. Um sich zu wappnen, organisieren sich die Mieter im Milieuschutz und gründen einen Verein.
Von Constanze Nauhaus

Es war einmal ein Mietshaus, das verkauft wurde. So weit, so Berlin. Und doch ist diese Geschichte anders als viele andere im Berlin der Großinvestoren, Wohnungsverkäufe und Verdrängungen. Denn nicht in jedem verkauften Mietshaus gründet sich ein Verein, zudem mit so viel Kampfgeist ausgestattet wie der „LeBrecht 23 62 e.V.“ Der Name lässt den Schauplatz erahnen, um den es geht. Ein sympathisch heruntergekommener Altbau an der Ecke Lenau-straße/Hobrechtstraße, unweit des Hermannplatzes.

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Der Tagesspiegel, 19.09.2016

Nach der Berlin-Wahl

Müller will Mittwoch Sondierungsgespräche beginnen

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Die AfD will in Berlin „Politik mitgestalten“. Frank Henkel zieht die Konsequenzen aus dem Wahldebakel und will den CDU-Landesvorsitz abgeben. Der Tag nach der Wahl in Berlin im Live-Blog.
Von Ruth Ciesinger, Kai Portmann, André Görke, Christian Tretbar, Julian Graeber und Helena Wittlich

Der Wahlabend ist vorbei. Das vorläufige Endergebnis steht. Auch in den Bezirken sind die Stimmen ausgezählt. Am Tag danach beginnt das Wundenlecken und Stellungsspiel für nun anstehende Sondierungsgespräche und
Koalitionsverhandlungen.

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Berliner Morgenpost, 30.08.2016

Studenten wohnen am liebsten in Neukölln oder Wedding

Von Sabine Flatau; Isabell Jürgens
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Mieten, Verkehr, Freizeit und Shopping: Zwei neue Studien haben ermittelt, wo Studenten am liebsten wohnen
Wer in Berlin studieren will, sollte sich eine Bleibe in Neukölln suchen. Das empfiehlt eine Studie des Fachverlags für Verbraucherinformation, die seit Ende August auf dem Internetportal www.verbraucherwelt.de zu finden ist.

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≡ Pressemitteilung 16.09.2016

Das Bezirksamt Neukölln trauert um Manfred Herbert Motel

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Mit großer Trauer hat das Bezirksamt Neukölln von Berlin vom Tode Manfred Herbert Motels erfahren. Der pensionierte Verwaltungsbeamte und Träger der Neuköllner Ehrennadel wurde 74 Jahre alt.
Als Nachfahre der böhmischen Exulanten in Rixdorf widmete sich Manfred Herbert Motel umfassend der Bewahrung und Weiterentwicklung des böhmischen Erbes. Er engagierte sich unter anderem gegen Abrisspläne und Gartenbebauung im Böhmischen Dorf sowie für die Errichtung des Comenius-Gartens. Darüber hinaus war er maßgeblich am Aufbau der Städtepartnerschaften mit Usti nad Orlici und Horni Cermna beteiligt.
1983 gründete Manfred Herbert Motel den Verein der „Freunde Neuköllns“, dessen stellvertretender Vorsitzender er bis 2007 war. Das erste 1983 vom Verein herausgegebene Buch „Das Böhmische Dorf in Berlin. Die Geschichte eines Phänomens“ stammte aus seiner Feder, wie auch zahlreiche weitere Veröffentlichungen.

Manfred Herbert Motel hat Neukölln über Jahrzehnte geprägt. Als im Jahr 1984 zum ersten Mal die Neuköllner Ehrennadel verliehen wurde, gehörte er zu den ersten sechs Würdenträgern. Durch sein Wirken ist er zum Inbegriff eines Nachfahren böhmischer Einwanderer in Rixdorf geworden.

Der Bezirk Neukölln wird Manfred Herbert Motel ein ehrendes Andenken bewahren.

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