Ausstellungen

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Ausstellungen in Neukölln

Kunstverein Neukölln

10 Jahre

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Im Dezember 2017 feiert der Kunstverein Neukölln sein 10-jähriges Jubiläum und belohnt sich mit einem künstlerischen Panoptikum zur vergangenen Dekade. Die Ausstellung ›10 Jahre, zu der alle Künstler*innen eingeladen wurden, die im vergangenen Jahrzehnt ausgestellt haben, eröffnet am Freitag, 15. Dezember 2017 um 19.30 Uhr in der Mainzer Str. 42 in Berlin-Neukölln
Der Kunstverein Neukölln blickt auf ein bewegtes Jahrzehnt zurück: Seine Wurzeln hat er im ›kunst-raum t27‹ in der Neuköllner Thomasstraße. Seit 2005 organisierte dort das Kulturnetzwerk Neukölln‹ regelmäßige Ausstellungen. Als der Projektraum Ende 2007 geschlossen werden sollte, gründeten rund 20 interessierte Personen, darunter viele Künstler*innen, den Verein ›kunstraum t27 e.V.‹, der ab Januar 2008 die Trägerschaft des kunstraums t27 übernahm. 2011 gab sich der Verein den neuen Namen ›Kunstverein Neukölln e. V.‹, um für seine vielfältigen kulturellen Aktivitäten in Nord-Neukölln einen übergeordneten Rahmen zu schaffen. Dazu gehörten beispielsweise die ›toiletten 27‹ als temporärer Projektraum für ortsspezifische Kunst in einer stillgelegten Neuköllner Toilettenanlage oder die ›Parkgespräche‹, einer Diskussionsreihe zu gesellschaftlichen Themen, die von 2009 bis 2013 im Körnerpark veranstaltet wurde. Die 10-jährige Geschichte des kunstraums t27 endete durch Kündigung des Vermieters im Oktober 2015. In der Mainzer Str. 42 im Flughafenkiez fand der Kunstverein Neukölln neue Räume, in welchen im Januar 2016 die erste Ausstellung eröffnet wurde. Im April 2016 wurde er vom Berliner Senat mit der ›Auszeichnung künstlerischer Projekträume und -initiativen‹ bedacht.
Im Dezember 2017 feiert der Kunstverein Neukölln sein 10-jähriges Jubiläum und belohnt sich mit einem künstlerischen Panoptikum zur vergangenen Dekade.
Für die Ausstellung ›10 Jahre‹ hat der Verein eine Einladung an alle Künstler*innen versandt, die in dieser Zeitspanne mit ihm zusammengearbeitet haben. Inhaltliche Vorgabe dieser Ausschreibung war die künstlerische Konzentration auf Themen, welche die Zeitspanne von 2008 bis 2017 geprägt haben. Die eingereichten und nun ausgestellten Arbeiten beziehen sich auf Ereignisse von persönlicher oder gesellschaftlicher Bedeutsamkeit auf lokaler oder globaler Ebene, im ›Real Life‹ oder in den ›Social Media‹. In Form einer Zeitleiste, welche sich über die Wände der Ausstellungsräume zieht, präsentiert sich im Kunstverein Neukölln ein Bilduniversum individueller und kollektiver Erfahrungen innerhalb eines Jahrzehnts.

Koordiniert von Dr. Martin Steffens und Susann Kramer

Ausstellungsdaten:

Vernissage: Freitag, 15. Dezember 2017, 19.30 Uhr
Finissage mit Künstlerinnengespräch: Sonntag, 28. Januar 2018, 19.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 16. Dezember 2017 bis 28. Januar 2018
Geschlossen von 24. Dezember 2017 bis 2. Januar 2018
Mainzer Str, 42
D – 12053 Berlin
www.kunstverein-neukoelln.de
U7 Rathaus Neukölln
U8 Boddinstraße

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag
14.00 bis 20.00 Uhr

Galerie im Körnerpark

Anne Brannys – Eine Enzyklopädie des Zarten

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3. Februar – 18. April 2018
Vernissage: Freitag, 2. Februar 2018, 18 Uhr

Das Ausstellungsprojekt „Eine Enzyklopädie des Zarten“ basiert auf der gleichnamigen Dissertationsschrift von Anne Brannys. Darin beleuchtet die Künstlerin den zentralen Begriff des Zarten aus verschiedenen Perspektiven und verschränkt sowohl geistes- und naturwissenschaftliche als auch künstlerische Fragestellungen miteinander. In acht Schwerpunkten entfaltet die Ausstellung das Thema als eine begehbare Enzyklopädie in einem eigens für die Präsentation entwickelten Raumgefüge. Diese räumlich rhythmisierte Wissensordnung ist zugleich durchlässig und ermöglicht Querverbindungen zwischen den Exponaten durch ein sensuelles Leitsystem. Die künstlerischen Arbeiten – eine Auswahl aus einem umfangreichen Archiv von Positionen, die auf eine Ausschreibung hin eingereicht wurden – verdeutlichen ein vielfältiges Spektrum an Zugängen zum Thema und erforschen die Komplexität des Begriffes auf sinnlich wahrnehmbare Weise. So wird das physisch erfahrbare Erlebnis einer Ausstellung zu einer folgerichtigen Erweiterung der in Buchform vorliegenden Wissenssammlung.

Mit Arbeiten von: Gökçen Dilek Acay, Sophie Aigner, Ana Alenso, Katharina Kim Alsen, Christine Bachmann, Thomas Behling, Mario BieRende, Martin Bothe, Marion Denis, Dagmar Fella, Harriet Groß, Lena Hensel, Janine Hönig, Eleana Katanu, Jens Kloppmann, Edith Kollath, Bruno Di Lecce, Chelsea Leventhal, Carina Linge, Helene Meier, Ines Meier, Maximilian Meier, Anna Myga Kasten, Enrico Niemann, Aneh Ondare, France Parsus, Ileana Pascalau, Ulrike Paul, Aaron Rahe, Korvin Reich, Yvonne Roeb, Fons Schiedon, Felix Schneeweiß, Charlotte Seidel, Hartmut Stockter, Laurel Terlesky, Sandy Volz, Miriam Yammad, Jenny Yurshansky, Simone Zewnik

Mehr Infos

≡ Galerie im Saalbau

Neuköllner Kunstpreis 2018

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21. Januar – 18. März 2018
Vernissage und feierliche Preisverleihung im Heimathafen Neukölln:
Samstag, 20. Januar 2018, 20.00 Uhr
In Anwesenheit des Bezirksstadtrats Jochen Biedermann
Anschließend: Party

Die Qualität und Quantität der künstlerischen Produktion in Neukölln ist im internationalen Vergleich sehr hoch. Diesem Reichtum und der künstlerischen Professionalität trägt der vom Fachbereich Kultur in Kooperation mit dem Kulturnetzwerk Neukölln etablierte und nun zum zweiten Mal vergebene Neuköllner Kunstpreis Rechnung. Alle Künstler*innen mit einem Atelierstandort in Neukölln waren aufgerufen, sich zu bewerben.

Nominiert für den Kunstpreis Neukölln 2018 sind
Kristina Berning, Pascal Brateau, Barbara Caveng, Barbara Cousin, Thilo Droste, Peter Hock, Claudia von Funcke, Almyra Weigel, Regina Weiss, Doro Zinn

Ihre Arbeiten werden mit einer von Cathérine Kuebel betreuten Gruppenausstellung in der Galerie im Saalbau gewürdigt.
Verliehen wird der Neuköllner Kunstpreis von Dr. Katharina Bieler, Leiterin des Fachbereichs Kultur Neukölln und Anne Keilholz, Geschäftsführerin von STADT UND LAND im Heimathafen Neukölln (Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin).

Dotiert sind die Auszeichnungen mit:
1. Preis – 3.500 Euro, 2. Preis – 1.000 Euro, 3. Preis – 500 Euro
Zudem wird ein Sonderpreis der STADT UND LAND Wohnungsbauten-Gesellschaft mbH (Ankauf 1.500 Euro) vergeben.

Der Jury gehörten an: Dorothee Bienert (Leiterin der kommunalen Galerien Neukölln), Andreas Fiedler (KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst), Anne Keilholz (STADT UND LAND – Wohnbauten-Gesellschaft mbH), Cathérine Kuebel (Künstlerin), Dr. Martin Steffens (Kulturnetzwerk Neukölln e.V.), Rainer Traube (Leiter Kulturredaktion, Deutsche Welle, DW Berlin), Ulrich Vogl (Künstler), Juryleitung (ohne Stimmrecht): Sina Ness (Werkstadt Kulturverein e.V.)

Parallel zur Ausstellung öffnen die für den Kunstpreis Nominierten und rund 60 weitere Neuköllner Künstler*innen am 20. und 21. Januar 2017 von 12 bis 17 Uhr ihre Ateliers.

Ein Projekt des Kulturnetzwerk Neukölln e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Neukölln.
Mit freundlicher Unterstützung der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, von Unternehmen Neukölln (BIWAQ) sowie der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Helena Hernández – Crossing the Line

 

≡ Museum Neukölln

99 x Neukölln

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Die neue ständige Ausstellung des Museums Neukölln auf dem ehemaligen Gutshof Britz stellt 99 Originalobjekte der Sammlung ins Zentrum. Ausgehend von diesen dinglichen Zeitzeugen werden die Besucher sich grundlegende Aspekte der Geschichte und Gegenwart des Bezirks Neukölln erschließen können. Über Computerterminals erhalten sie umfassende Informationen zu den einzelnen Objekten und ihren jeweiligen sozial- und kultur-geschichtlichen Kontext. Eingebunden werden dabei Fotografien, Filme und Tondokumente. Eine große Bedeutung bei der medialen Vermittlung erhalten persönliche Erzählungen, die mit den Objekten verbunden sind. Spielerische Elemente wie ein Quiz zu jedem Objekt erhöhen den Unterhaltungswert der Präsentation.
Gutshof Britz, Alt-Britz 81, 12359 Berlin Tel. 627 277 727
E-Mail: info@museum-neukoelln.de, Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr

Nebeltage. 70 Jahre nach der Berliner Luftbrücke

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Ein Fotoprojekt von Dagmar Gester
Vernissage: Freitag, 19. Januar 2018 um 19 Uhr

20. Januar bis 15. April 2018

„Es ist der nebligste Winter seit achtzig Jahren […]. Die Luftbrücke tut ihr möglichstes,“ schreibt die Schriftstellerin Ruth Andreas-Friedrich 1948 in ihrem Tagebuch. Über ein Jahr lang versorgten Amerikaner und Briten die Berliner Westsektoren mit lebenswichtigen Gütern.
70 Jahre nach Beginn der Berliner Luftbrücke unternimmt die Fotografin und Journalistin
Dagmar Gester eine Bestandsaufnahme des geschichtsträchtigen Ortes am ehemaligen Tempelhofer Flugfeld.
Wechselnde Nutzungskonzepte haben hier ihre Spuren hinterlassen. Vergangenheit und
Gegenwart verschwimmen wie im Nebel. Dagmar Gester nutzt dieses Paradox für ihre Bilderchronik. Daraus entsteht ein persönlicher Blick auf einen der wichtigsten Erinnerungsorte des Kalten Krieges.

≡ Schloss Britz

Dauerausstellung – Die repräsentative Wohnkultur der Gründerzeit

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Die repräsentative Wohnkultur der Gründerzeit

Schloss Britz innen

Neukölln, Schloss Britz, Innenansicht, R.Linzke

Seit 1989 bietet Schloss Britz in fünf Räumen des linken Gebäudetraktes eine Dauerausstellung, die die Wohnkultur der Gründerzeit zeigt.
Den Besucherinnen und Besuchern vermitteln die originalen Möbel und Dekors anschaulich und lebendig das Wohn- und Lebensgefühl des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, montags Ruhetag, Eintritt: 3 Euro, erm. 2 Euro
Kinder bis 12 Jahre frei

Schloss Britz
Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel: 030 6097923-0

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