Ausstellungen

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Ausstellungen in Neukölln

Kunstverein Neukölln

Pizza? Reis? Suppe? Trinität

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Vernissage: Freitag, 6. Oktober 2017, 19 Uhr
Finissage mit Künstlergespräch: Sonntag, 5. November 2017, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 7. Oktober bis 5. November 2017

11. November 2017 bis 10. Dezember 2017
Vernissage: Freitag, 10. November 2017, 19.30 Uhr
Finissage: Sonntag, 10. Dezember 2017, 19.30 Uhr

„Pizza? Reis? Suppe? Trinität“ setzt die Ausstellungsreihe „Überraschung!“ fort, in der sich der Kunstverein Neukölln mit dem Potenzial kooperativer Improvisation in der bildenden Kunst auseinandersetzt. Auch dieses Mal geht es um die Erweiterung individueller Vorgehensweisen und Inhalte durch die improvisierte künstlerische Arbeit im Team.

Mit Elisa Ewert, Martina Janssen, Ismail Karayakupoglu, Barbara Müller und Elma Riza kommt nun ein sehr heterogenes Team zusammen, das bisher noch auf keine gemeinsame Projekte zurück blicken kann und sich überwiegend zu diesem Anlass sogar erst kennen gelernt hat.

Was sie vereint, ist die Neugierde auf das gemeinsame Experiment und das Interesse an künstlerischen Strategien, die über die individuelle Begrenztheit hinausgehen. Alle fünf bringen eine klare künstlerische Position mit, vor deren Hintergrund sie agieren. Sie wurden auf eine öffentliche Ausschreibung hin vom Kunstverein Neukölln eingeladen, innerhalb der regulären Aufbauzeit von vier Tagen und gegebenenfalls über die Vernissage hinaus miteinander zu improvisieren. Die einzige explizite Vorbereitung auf die gemeinsame Arbeit war ein gemeinsamer Tag im September, an dem es darum ging, die künstlerischen Positionen voneinander kennen zu lernen.

Die Ausstellung wird kuratiert von Antje Gerhardt und Dr. Martin Steffens.

Mainzer Str, 42
D – 12053 Berlin
www.kunstverein-neukoelln.de
U7 Rathaus Neukölln
U8 Boddinstraße

Öffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag
14.00 bis 20.00 Uhr

Galerie im Körnerpark

Reframing Worlds

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4. November 2017 bis 21. Januar 2018
Eröffnung: Freitag, 3 November 2017, 18 Uhr

Kuratoren: Oliver Baurhenn, Dorothee Bienert, Marisa Maza, Antje Weitzel, Jole Wielcke, Moira Zoitl

Die Ausstellung betrachtet das Verhältnis von Geschlecht und Mobilität während der Hochphase des europäischen Kolonialismus aus einer dezidiert postkolonial und feministischen Sicht.
Ausgangspunkt des Projekts sind diejenigen Frauen, die vom Zeitgeist beeinflusst Forschungsreisen für sich als Herausfor-derung angenommen haben, aber in der dominanten Geschichtsschreibung bisher nur wenig Aufmerksamkeit erhalten haben, wie beispielsweise Mary Kingsley, Ida Pfeiffer, Florence Baker oder auch Emily Ruete alias Sayyida Salme Prinzessin von Oman und Sansibar. Es geht nicht nur darum, die Rolle der Forscherinnen, jenseits einer nostalgisch-romantischen Verklärung von Einzel-Heldinnen wie sie in den Populärmedien oftmals vorherrscht, aufzuzeigen und die Leerstellen der Geschichtsschreibung sichtbar zu machen. Ein Anliegen des Projekts ist vielmehr auch nach der Art des Wissens zu fragen, das im Kontext dieser kolonialen Unternehmungen produziert und in Europa verbreitet worden ist. Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen, die sich in ihren recherchebasierten Arbeiten mit historischen Dokumenten, kolonialer Geschichte, Genderforschung und künstlerischer Wissens-produktion auseinandersetzen.

Projektrealisation in Kooperation mit der nGbK, Berlin

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≡ Galerie im Saalbau

Ebenen der Expansion – Künstlerkollektiv Quadrature

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Laufzeit der Ausstellung: 02.09.–12.11.2017
Eröffnung: Freitag, 01.09.2017, 18 Uhr

Sobald räumliche und zeitliche Dimensionen die menschliche Vorstellungskraft überschreiten, wird das Konkrete zum Abstrakten. Quadrature experimentiert mit dieser Ambivalenz und mit zeitlichen Abläufen, die außerhalb unserer alltäglichen Erfahrung liegen.
Die Maschinen, Grafiken und skulpturalen Artefakte, die in der Ausstellung „Ebenen der Expansion“ gezeigt werden, thematisieren die fortschreitende Ausbreitung der menschlichen Zivilisation außerhalb der Erdoberfläche. Ausgesuchte Daten der Astronomie, Flugbahnen von Satelliten, physikalische Notwendigkeiten dienen dabei ebenso als Material wie Elektronik, Stein oder Metall.
Die reduzierte Ästhetik und klare Formensprache des Künstlerkollektivs verweisen auf das Streben, die inhärente menschliche Perspektive mit der Objektivität naturwissenschaftlicher, mathematische Betrachtungen zu vereinen. Ihre Arbeiten kreisen um die Grenzen des Machbaren und des Verstandes sowie um die Diskrepanz zwischen Wissen und Begreifen.

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≡ Helene-Nathan-Bibliothek

Oper in Berlin – Ausstellung

„Der Gesang ist die in höchster Leidenschaft erregte Rede: die Musik ist die Sprache der Leidenschaft.“
Richard Wagner (1813 – 1883), deutscher Komponist

Die Oper ist ein Ort der Begegnung und Auseinandersetzung, der Leidenschaft und Provokation, der Bildung und Skandale. Sie bewahrt die Tradition, setzt sich desgleichen mit den aktuellen Themen und Geschehnissen der heutigen Zeit auseinander.
In dem Opern-Jubiläumsjahr feiern wir 275 Jahre Staatsoper, Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden, 70 Jahre Komische Oper und 40 Jahre Neuköllner Oper. Die Ausstellung in der Helene-Nathan-Bibliothek zeigt Ihnen die Vielfalt der Berliner Opernlandschaft der Gegenwart. Neben IL TROVATORE, AIDA, LOHENGRIN, STELLA, BALL IM SAVOY, PETER GRIMES, TRISTAN UND ISOLDE, NABUCCO, MACBETH und DIE ZAUBERFLÖTE sind Bilder aus einigen anderen klassischen und modernen Inszenierungen der Deutschen Oper Berlin, Staatsoper Berlin, Komische Oper Berlin und Neuköllner Oper ausgestellt.
Die Bühnenfotos wurden mit viel Leidenschaft und Bewunderung für das Musiktheater von dem Kreuzberger
Fotojournalisten und Grafiker Sinisa Wagner – SINISSEY Photography – aufgenommen. „Oper in Berlin“ ist seine erste Foto-Ausstellung.

Erweitern Sie Ihre Sinneswahrnehmungen mit zahlreichen Medien aus der Musikbibliothek der Helene-Nathan-Bibliothek. Sie präsentiert eine bunte Vielfalt an Opernmedien aus allen Epochen, die zum Hören, Lesen und Sehen einladen. Über das Onlineportal der Naxos Music Library können Sie sogar die Opern auch direkt von zu Hause streamen.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt Ihnen die Neuköllner Oper am 26.10. um 18 Uhr in der Helene-Nathan-Bibliothek Ausschnitte aus der jüngsten Uraufführung „La BETTLEROPERa“. 40 Jahre nebenan, 40 Jahre Oper anders!
Die Neuköllner Oper ist ein Team von musikbesessenen Theatermachern unterschiedlichster Herkunft. Sie entstand vor 40 Jahren aus dem Willen, die Gattung „Oper“ so lebensnah wie möglich weiter zu entwickeln.

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≡ Museum Neukölln

99 x Neukölln

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Die neue ständige Ausstellung des Museums Neukölln auf dem ehemaligen Gutshof Britz stellt 99 Originalobjekte der Sammlung ins Zentrum. Ausgehend von diesen dinglichen Zeitzeugen werden die Besucher sich grundlegende Aspekte der Geschichte und Gegenwart des Bezirks Neukölln erschließen können. Über Computerterminals erhalten sie umfassende Informationen zu den einzelnen Objekten und ihren jeweiligen sozial- und kultur-geschichtlichen Kontext. Eingebunden werden dabei Fotografien, Filme und Tondokumente. Eine große Bedeutung bei der medialen Vermittlung erhalten persönliche Erzählungen, die mit den Objekten verbunden sind. Spielerische Elemente wie ein Quiz zu jedem Objekt erhöhen den Unterhaltungswert der Präsentation.
Gutshof Britz, Alt-Britz 81, 12359 Berlin Tel. 627 277 727
E-Mail: info@museum-neukoelln.de, Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr

 

≡ Schloss Britz

Dauerausstellung – Die repräsentative Wohnkultur der Gründerzeit

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Die repräsentative Wohnkultur der Gründerzeit

Schloss Britz innen

Neukölln, Schloss Britz, Innenansicht, R.Linzke

Seit 1989 bietet Schloss Britz in fünf Räumen des linken Gebäudetraktes eine Dauerausstellung, die die Wohnkultur der Gründerzeit zeigt.
Den Besucherinnen und Besuchern vermitteln die originalen Möbel und Dekors anschaulich und lebendig das Wohn- und Lebensgefühl des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, montags Ruhetag, Eintritt: 3 Euro, erm. 2 Euro
Kinder bis 12 Jahre frei

Schloss Britz
Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel: 030 6097923-0

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