Dies & Das


Was gibt es sonst in Neukölln

Besondere Orte

Puppentheater- Museum Berlin

1986 zunächst als „Mobiles Puppentheater-Museum“ gegründet, bezog das Puppentheater-Museum Berlin 1995 seine jetzigen Räume in Neukölln. Das Museum zeigt in wechselnden Ausstellungen die Geschichte des Puppentheaters.
Das Puppentheater-Museum ist ein Museum für Kinder und Erwachsene. Ein Anliegen ist es, über die Geschichte des Puppentheaters vielseitig zu informieren, vergangene Spielformen aufzuzeigen und so auch Interesse zu wecken für das Puppen-/Figurentheater von heute. Vielfältige Rahmenprogramme stellen Bezüge zum aktuelle Puppen-/Figurentheater her.
In jährlich wechselnden Ausstellungen werden jeweils andere Themen vermittelt. Tägliche zielgruppenorientierte Führungen für Kinder und Erwachsene durch die Ausstellung sowie wechselnde Puppentheateraufführungen, Märchenerzählungen, Lesungen und Workshops für Kinder und Erwachsene ergänzen die Ausstellung. Den jungen Besuchern wird der Erlebnisraum Museum und Theater sowie die Märchenkultur verschiedener Nationen nähergebracht.
Das Museum bietet spielerische Führungen durch die Ausstellungsräume an. Kinder und Erwachsene haben Gelegenheit verschiedene Theaterpuppen selbst einmal auszuprobieren. Zu verschiedenen Puppen werden die jeweiligen Geschichten erzählt, es werden Märchen geraten, es werden Hexen gezählt, ein Höhepunkt ist sicher die Gymnastikstunde mit Pinocchio, die Marionette Pinocchio turnt vor, und alle Kinder turnen mit.  Auch im Papiertheater aus dem Jahre 1899 wird es lebendig.

Karl-Marx-Str. 135
12043 Berlin
Verkehrsanbindung: U-Bahn: Karl-Marx-Str.
Telefon: 030 6 87 81 32
Internetadresse: www.puppentheater-museum.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 – 15 Uhr,
Sonntag 11 – 16 Uhr
Eintrittspreise: 3,50 Euro, ermäßigt 3,- Euro
Führungen: nach Vereinbarung

Stadtbad Neukölln – Baden wie im altem Rom

Bei seiner Eröffnung 1914 zählte das Stadtbad Neukölln schon zu den schönsten Bädern Europas. Heute ist es mit seinen zahlreichen Gästen eine der größten Anlagen seiner Art. Architekt Reinhold Kiehl entwarf dem Vorbild einer antikenTherme folgend ein Ensemble aus Stadtbad und Volksbibliothek. Zu der russisch-römischen Badeanlage gehörte ein Kuppelbau mit Oberlicht und rundem Tauchbecken. Nach dem Umbau von 1984 wurde der Saunabereich des denkmalgeschützten Gebäudes 1998 erneut erweitert. Trotzdem unterscheidet sich das Bad in seinem Erscheinungsbild kaum von 1914. Eine Große und kleine Schwimmhalle, ursprünglich eine für Männer und Frauen, sind mit ihren sieben Metern hohen Travertinsäulen, Wandelgängen und Mosaiken ein Abbild antiker Vorbilder und lehnen sich mit ihren Grundrissen an griechische Tempel und Basiliken an. Das Stadtbad ist behindertengerecht ausgebaut.
Ganghoferstraße 3, 12043 Berlin Neukölln
Tel.: 030 – 68 24 98 12
Internet

Böhmischer Gottesacker Rixdorf

Böhmischer-Gottesacker

Neukölln, Böhmischer-Gottesacker, R.Linzke

Der Böhmische Gottesacker Rixdorf ist ein 1751 angelegter Friedhof im Ortsteil Neukölln (früher Rixdorf) am heutigen Karl-Marx-Platz in Berlin. Der Friedhof ist 5603 m² groß und wurde ursprünglich als Begräbnisplatz der evangelischen Exulanten aus Böhmen, die in ihrer Heimat aufgrund ihres Glaubens vertrieben wurden und sich hier in Böhmisch-Rixdorf mit der Erlaubnis Friedrich Wilhelms I. niederließen, gegründet. Die Exulanten und ihre Nachfahren gründeten 1747 drei böhmische Kirchengemeinden, eine, die sich der Herrnhuter Brüdergemeine anschloss, die reformierte Bethlehemsgemeinde und die böhmisch-lutherische Kirchengemeinde mit der Rixdorfer Bethlehemskirche, die 2005 mit drei lutherischen Nachbargemeinden fusionierte. Noch heute stellt der Gottesacker den Friedhof der drei Gemeinden dar, der Teil der Brüdergemeine ist durch seine einheitliche und schlichte Grabgestaltung deutlich von dem Teil der Lutheraner und Reformierten unterscheidbar.

Karl-Marx-Platz 10, 12043 Berlin-Neukölln
Telefon: (030) 6867580
Der Böhmische Gottesacker ist auch über die Kirchhofstraße zu erreichen.

Das Böhmische Dorf (Böhmisch-Rixdorf)

Böhmisch-Rixdorf

Neukölln, Böhmisch-Rixdorf, R.Linzke

Das Böhmische Dorf (Böhmisch-Rixdorf) Neukölln hieß bei seiner ersten urkundlichen Erwähnung in der Gründungsurkunde vom 26. Juni 1360 Richardsdorp, später Rieksdorf und schließlich Rixdorf. Richardsdorf gehörte anfangs dem Johanniterorden, dem Nachfolger der Tempelritter, die in Tempelhof ansässig waren. Aus diesem Grund trägt das Wappen des Bezirks das Johanniterkreuz.
Böhmisch-Rixdorf lag an der heutigen Richardstraße und der heutigen Kirchgasse in Neukölln. Direkt südlich schloss sich Deutsch-Rixdorf mit seinem Dorfanger, dem heutigen Richardplatz, an.
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Friedhof Columbiadamm Berlin – Türkischer Friedhof Berlin

Der Türkische Friedhof Berlin ist der älteste islamische Friedhof in Deutschland. Er wurde 1866 errichtet und grenzt an das Gelände des Neuen Garnisonfriedhofs am Columbiadamm in Berlin-Neukölln. Auf dem Friedhof wurden Muslime verschiedener Nationalität beigesetzt, die Grabsteine sind reihenweise nach Mekka ausgerichtet. Nach 1918 wurden die während des I. Weltkriegs gefallenen türkischen Soldaten hier bestattet, seitdem heißt der Friedhof „Türkische Kriegsgräberstätte zu Berlin“. Zwischen 1921 und 1924 wurde der Friedhof durch den Einsatz des Predigers der Osmanischen Botschaft, Hafiz Sükrü, erweitert und instandgesetzt. Zwischen 1999 und 2004 entstand auf dem Gelände die Şehitlik-Moschee, eine der größten und schönsten Moscheen in Berlin. Sie wurde nach Plänen des Architekten Hilmi Şenalp im klassisch-osmanischen Stil errichtet vom Bauherren Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion.

Columbiadamm 128
10965 Berlin
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Sonstiges

NIC NEUKÖLLN INFO CENTER

Berlins schönste Touristeninformation
Im Rathaus von Neukölln befindet sich die Neuköllner Touristeninformation NIC. Das Neukölln Info Center informiert über Kulturevents, Shoppingmöglichkeiten, Restaurants, organisiert Stadtführungen und präsentiert Souvenirs made in Neukölln. Im NIC bekommen Sie die aktuellen Informationen, Programme, Flyer und Broschüren. Gleich links im Eingangsbereich ist das Center nicht zu verfehlen.
Besonders auffällig ist das bunte Glasmosaik von 1908 im Deckengewölbe des Neukölln Info Centers. Für sich  schon einen Besuch wert. Da das historische Gebäude noch weitere interessante Fotomotive verbirgt, bietet das NIC jeden Mittwoch eine Rathausführung an. Reinhold Steinle, Neuköllns beliebtester Stadtführer, kennt alle Rathausgeschichten von der Grundsteinlegung bis Heute. Höhepunkt der Führung ist der Aufstieg auf den fast 70 Meter hohen Rathausturm. Von hier aus hat man eine fantastische Aussicht über ganz Berlin. Es lohnt sich auch einen Blick in den ersten und zweiten Stock zu werfen.
Das NIC wird organisiert von den vier Neuköllner Unternehmen Ahoj! Souvenirmanufaktur, berlinfabrik, Reinhold Steinle und Heiko Heinz Walter. Eine Kooperation mit dem Bezirksamt Neukölln Fachbereich Wirtschaftsförderung.

Karl-Marx-Straße 83
12043 Berlin

Montag – Donnerstag 10.00 – 17.00 Uhr
Freitag 10.00 – 15.00 Uhr

Telefon: +49 (0)30 90 239 35 30

Stadtteilführung – Kiez einmal anders

Seit 2008 führt Reinhold Steinle regelmäßig Stadtteilführungen durch.
Entdecken Sie den Reuterkiez, den Richardplatz oder auch die Schillerpromenade.
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Rathaus(turm)führung

Blick vom Rathausturm

Blick vom Rathausturm, Foto: Reinhold Steinle

Jeden Mittwoch
Rathaus(turm)führung Neukölln mit Informationen zum Rathausbau und zum Architekten Reinhold Kiehl
Zeit: 13 Uhr
Dauer: 1 Stunde
Preis: 5 Euro

Treff: Neukölln Info Center (Eingang Rathaus, gleich links)
Anmelden unter 030-90239 3530 (Neukölln Info Center) oder unter reinhold_steinle@gmx.de

Aktion! Karl-Marx-Straße

Die Aktion! Karl-Marx-Straße stärkt das Zentrum Neuköllns und verbessert das Image der Karl-Marx-Straße.
Egal, ob es um einen höheren Bekanntheitsgrad geht oder um gewünschte Umsatzsteigerungen: Die Akteure unterstützen die Karl-Marx-Straße und helfen damit sich selbst.
Auch im diesem Jahr fördert der Aktionärsfonds wieder Ihre Ideen. Insbesondere Projekte im Baustellenbereich der Karl-Marx-Straße stehen dieses Jahr im Fokus, Projekte, die die Attraktivität für die Kunden steigern und so den Einzelhandel stärken.
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Kinos in Neukölln

Yorck Kinogruppe

Die Yorck Kino GmbH ist ein Berliner Kinounternehmen. Zu ihr gehören zwölf Kinos im Stadtgebiet sowie zwei Freiluftkinos, damit ist sie der größte Berliner Kinobetreiber. Im Jahr 2003 wurde das Unternehmen als „Europäischer Kinobetreiber des Jahres“ gewürdigt.
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Passage Kino

1909 eröffnete im damaligen „Rixdorfer Gesellschaftshaus“ das „Excelsior Lichtspielhaus“ – das erste Lichtspielhaus in Berlin. In einem denkmalgeschütztem Häuserensemble in direkter Nachbarschaft zur Neuköllner Oper zeigt das Passage Kino Filmkunst in vier Sälen.
Karl-Marx-Straße 131
12043 Berlin
Tel.: 030 68 23 70 18
U+BUS Karl-Marx-Straße

Rollberg Kino

Rollbergstraße 70
12049 Berlin
Tel.: 030 62704645
U Boddinstraße

Neues Off Kino

Hermannstraße 20
12049 Berlin
U Hermannplatz, U Boddinstraße
Tel.: 030 62709550

Cineplex Neukölln in den Neukölln Arcaden 3D-Kino

9 Säle, 25533 Sitze
Karl-Marx-Str. 66
12043 Berlin
U Rathaus Neukölln, Tel.: 01 80-5 05 06 44
Internet

UCI Kinowelt

Gropius Passage
Johannisthaler Chaussee 295
12351 Berlin
U-Johannisthaler Chaussee
Tel.: 030 66681234
Telefonnummer für Kindergeburtstag: 030-666810
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Freiluftkino Hasenheide

Täglich und bei jedem Wetter voraussichtlich bis zum 05. September 2015!
Es gibt ein wechselndes Programm von Kunst- und Kultfilm bis hin zum Publikumsfilm.

Verkehrsanbindung:
U-Bahn: U7, U8 Hermannplatz
Bus: 104
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