Körnerpark

Körnerpark eine Oase in Neukölln

Neukölln, Körnerpar

Neukölln, Körnerpark, R.Linzke

Einst eine Kiesgrube – heute eine der schönsten Parkanlagen Berlins.
Nachdem der Unternehmer Franz Körner das Gelände zwischen der Jonas- und Schierkerstraße an die Stadt abtrat, entstand in den Jahren 1912 – 1916 der ca. 3,6 ha große Körnerpark. Nach erheblichen Verfall der gesamten Parkanlage begannen 1977 aufwendige Sanierungsarbeiten, die Ende 2002 mit der Restaurierung des Fontänenbeckens an der Ostseite des Parks abgeschlossen wurden. Seit 1983 steht der Körnerpark unter Denkmalschutz. Auf der Westseite befindet sich eine Orangerie mit großer Terrasse. Das Neuköllner Kunstsamt betreibt hier eine Galerie mit Café und nutzt die Terrasse als Bühne für die als „Sommer im Park“ bekannten alljährlichen Konzertwochen. Diese anspruchsvollen Veranstaltungen sind weit über Neukölln hinaus bekannt und können eintrittsfrei besucht werden.
In der Galerie stellen namhafte nationale und internationale Künstler aus.
Der Körnerpark ist fester Bestandteil der »48 Stunden Neukölln« und des Berliner Kulturkalenders.

Körnerpark

Neukölln Körnerpark, R.Linzke

Bei Bauarbeiten wurde 1912 an der Jonas/Ecke Selckestraße am Rande des Parks das »Reitergrab von Neukölln« entdeckt. Pferd und Reiter wurden in einer Gruft von etwa 2,5 m Tiefe begraben. Es wurden ein Schwert, die Reste eines Gürtels, zwei Bronzenägel und ein Tongefäß für Speise und Trank als Grabbeilage gefunden. Das Grab stammt aus dem 5. oder 6. Jahrhundert und ist einzigartig in Brandenburg. Die Fundstücke sind heute im Märkischen Museum zu sehen.
Der Körnerpark ist ein außergewöhnliches Zeugnis der Gartenkunst des frühen 20. Jahrhunderts – ein Kleinod Neuköllns.

Schierker Straße 8, 12051 Berlin
Tel.: (0 30) 68 09 37 80, Fax: (0 30) 68 09 37 75
Verkehrverbindungen: U7 / S4, 45, 46, 86
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