Parkanlagen


Parkanlagen und Grünflächen in Neukölln

Der Comenius – Garten

Der »Comenius-Garten« liegt im Böhmischen Dorf, dass sich entlang der Richardstraße zwischen Ganghoferstraße und Schöneweider Straße erstreckt. Benannt wurde der Garten nach dem Theologen und Pädagogen Johann Amos Comenius (1592-1670) – den letzten Bischof der Böhmischen Brüder.

Schloss Britz

Das fast 300-jährige preußische Herrenhaus ist ein Juwel in der Berliner Schlösserlandschaft.
Das Gutshaus wurde Anfang des 18. Jahrhunderts an der Stelle eines mittelalterlichen Fachwerkhauses erbaut und war als Herrenhaus im Besitz hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister.

Britzer Garten

Das einstige Gelände der Berliner Bundesgartenschau von 1985 ist heute ein viel besuchtes Erholungsgebiet Berlins. Der 90 Hektar große Landschaftspark mit entwickelte sich zu einer grünen Oase für die Bewohner Berlins und einem interessanten Ausflugsziel für Touristen.

Körnerpark

Einst eine Kiesgrube – heute eine der schönsten Parkanlagen Berlins. Nachdem der Unternehmer Franz Körner das Gelände zwischen der Jonas- und Schierkerstraße an die Stadt abtrat, entstand in den Jahren 1912 – 1916 der ca. 3,6 ha große Körnerpark.

Von der Schulenburg Park

Der »Von der Schulenburg Park« am südlichen Teil der Sonnenallee wurde bereits 1913 als Grünfläche ausgewiesen. Er verdankt seine Existenz dem sumpfigen und tiefer liegenden Gelände, das vermutlich schon nach dem ersten Weltkrieg als  Grünanlage genutzt wurde.

Carl-Weder-Park Neukölln

Ein Park über der Autobahn
Der Carl-Weder-Park ist einer der bemerkensten Grünflächen im Bezirk Neukölln.
Ab Herbst 1999 entstand dieses Kleinod inmitten der Stadt auf dem Dach des neuen Autobahntunnels der BAB A 100.

Rudower Fließ

Das Rudower Fließ erstreckt sich entlang des alten Rudower Dorfkernes bis zur Stadtgrenze am Klein Ziethener Weg. Ursprünglich eine Schmelzwasserrinne aus der letzten Eiszeit, wurde das Fließ im Laufe der Zeit anthropogen überformt und begradigt.

Rudower Höhe

Die 70 Meter aufragende Rudower Höhe bietet bei klarer Sicht einen Rundblick auf Oberschöneweide, die neuen Wohnbauten in Altglienicke und auf die Kleingartenkolonien Rudower Höhe. Die Höhe ist über den Glashütter Weg zu erreichen.
Verkehrsanbindungen: Bus Linie 360

Rudower Wäldchen

Das Wäldchen wurde 1872 von Wildmeister Hugo Luther im Auftrag Kaiser Wilhelms I angepflanzt. Rehe, Hasen und viele Vogelarten besiedelten schnell das 600 m lange und bis 100 m breiten Gebiet. Durch den Bau der Gropiusstadt ging der Wildbestand ganz, der Vogelbestand stark zurück.
Zu erreichen über den Sollmannweg
Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Lipschitzallee, U-Bahnhof Wutzkyallee,
Bus Linie 144

Hasenheide

Die Hasenheide ist ein rund 50 Hektar großer Park im Berliner Ortsteil Neukölln an der Grenze zu Kreuzberg. Der Name des Parks geht auf die Nutzung des Geländes als Hasengehege ab 1678 zurück. Der Große Kurfürst ging hier zur Jagd.
Die höchste Erhebung ist ein 69 Meter hoher Trümmerberg namens Rixdorfer Höhe.
Der Berg bestehend aus etwa 700.000 m³ Trümmerschutt des Zweiten Weltkrieges.
Das Denkmal für die Trümmerfrauen von Katharina Szelinski-Singer aus dem Jahr 1955 erinnert am Eingang Graefestraße an die Aufräumarbeiten, die überwiegend von Frauen geleistet wurden.
Am 19. Juni 1811 eröffnete Friedrich Ludwig Jahn hier den ersten Turnplatz in Preußen. Noch heute erinnert das Jahndenkmal am nördlichen Eingang des Parks an den „Turnvater“ und daran, dass die deutsche Turnbewegung hier ihren Anfang nahm.
Der Park hat ein Freiluftkino, eine Minigolfanlage, einen Rosengarten, mehrere Spielplätze und eine Hundewiese. 2006 kam eine Sportanlage mit Parcours für Skateboarder, Platz für Rollhockey und Übungskörbe für Basketball hinzu. In den Sommermonaten hat das Freilichtkino geöffnet. Die Hasenschänke lädt zum Verweilen ein.

Zu erreichen: Zwischen Hasenheide und Columbiadamm

Dörferblick

Der Dörferblick ist ein künstlicher Berg und liegt am südwestlichen Rand von Rudow.
Mit seinem 86 Metern ist er eine der höchsten Erhebungen Berlins.
In der Nachkriegszeit wurde in Rudow ein Trümmerberg aufgeschüttet. Nach dem Mauerbau wurde das Gelände von den Westberlinern als Müllkippe genutzt. In den 70er Jahren erfolgte dann die Umgestaltung zum Naherholungsgebiet. Vom Gipfel hat man einen guten Ausblickauf die angrenzenden Dörfer Brandenburgs, insbesondere Großziethen, Schönefeld und Waßmannsdorf (daher auch der Name »Dreidörferblick«). Man kann den Flughafen Schönefeld und das Klärwerk in Waßmanndorf sehen. In der andere Richtung sieht man sogar den Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz.
Zwei Wege führen von der Waßmannsdorfer Chaussee zum Dörferblick. Dort befindet sich auch ein Parkplatz. Früher konnte man auf dem amerikanischen Zollweg immer die Mauer entlang bis zur Gropiussstadt laufen oder radeln, aber nach der Wende wurde alles Privatbesitz und nun haben Pferdehöfe den Mauerstreifen erobert. Von Brandenburg aus erreicht man den Hügel nur noch über einen schmalen Pfad.
Verkehrsanbindung: U-Bahnhof Rudow – Warmannsdorfer Chaussee

Park am Buschkrug

Der Park am Buschkrug liegt im Ortsteil Britz des Bezirks Neukölln.
Der Buschkrugpark wurde im Mai 1952 der Öffentlichkeit übergeben. Die Größe des Parks beträgt ca. 79.000 m2. Die ehemalige Kiesgrube erhielt nach der Verfüllung den Namen der früher gegenüber liegenden Gaststätte „Buschkrug“.
Im September 2011 wurde der größte zusammenhängende Motorikpark™ Deutschlands im Park am Buschkrug in Berlin Neukölln eröffnet. Es gibt insgesamt 13 Gerätegruppen, an denen Parkbesucher ihre Fitness trainieren können.
Die Benutzung der Geräte im Buschkrugpark ist für jedermann kostenlos möglich.

Zu erreichen: Hannemannstraße (Nord), Buschkrugallee (Ost), Blaschkoallee (Süd), Riesestraße

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